U17 ÖMS Qualifikation in Innsbruck

Das U17 Team aus Jung und Arriviert machte ihre Sache an diesem Wochenende sehr, sehr gut und konnte mit viel Einsatz und Teamgeist fast die Halbfinalteilnahme erspielen. In zwei von drei Spielen scheiterten die Maniacs sehr knapp im dritten Satz, das dritte Spiel wurde mit 2:0 gewonnen. Jedoch reichte dies nicht mehr, um es in den zweiten Spieltag zu schaffen.

VMU HOGE BAU RRM NIBELUNGENGAU – SEEKIRCHEN 1:2 (25:8, 23:25, 9:15)
VMU HOGE BAU RRM NIBELUNGENGAU – KLAGENFURT 1:2 (25:23, 14:25, 14:16)
VMU HOGE BAU RRM NIBELUNGENGAU – LEOPOLDSDORF 2:0 (25:17, 25:20)
 
Kader: Anna Amashaufer, Viktoria Amstler, Linda Gruber, Celina Gutlederer, Stefanie Mayerhofer, Eva Pfeffer, Lucie Strasser
Coach: Sandra Timpel
 
Fulminant startete das Team in das erste Spiel bzw. in den ersten Satz gegen Seekirchen, denn dieser ging sehr klar an die Maniacs. Es lief alles zusammen, Annahme, Aufspiel und Angriff. Im zweiten Satz wurde die Partie zusehends knapper und am Ende waren es zu viele Eigenfehler und dieser Durchgang ging verloren. Der dritte Satz dann wieder ein Auf und Ab, doch am Ende hatten die Gegnerinnen den längeren Atem in den Ballwechsel.
Das zweite Spiel gegen Klagenfurt war im Satz 1 und 3 eine sehr, sehr knappe Angelegenheit. Immer wieder kämpfte sich das Team heran. In Durchgang eins hatten die Maniacs das bessere Ende für sich. Im zweiten Durchgang lief irgendwie gar nichts mehr zusammen und dieser Satz ging klar verloren. Satz drei war eine reine Nervenschlacht, das Zusammenspiel lief wieder besser zusammen doch am Schluss waren es kleine Nadelstiche, die dem Team zusetzten und die bittere Niederlage folgen ließ.
Die Spielerinnen wussten nun, dass die Chance auf den Aufstieg verspielt war. Die Enttäuschung war groß, dennoch konnte sich das Team nochmals motivieren und das letzte Spiel des Tages gegen Leopoldstadt mit 2:0 gewinnen. Ein schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass in dieser Qualifikation einiges drinnen gewesen wäre.
Alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzzeiten. Stefanie Mayerhofer agierte an diesem Wochenende als Zuspielerin und sie konnte auf der für sie ungewohnten Position viel Input für das Spiel geben. Sehr durchschlagskräftig zeigten sich Lucie Strasser und Eva Pfeffer auf ihren Angriffspositionen. Sie konnten sehr viel Druck auf die Gegnerinnen aufbauen. Die Youngsters Anna Amashaufer, Celina Gutlederer, Linda Gruber und Viktoria Amstler zeigten ebenfalls sehr auf und konnten durch gute Feldverteidigung viele Angriffe entschärfen und das Spiel sehr offen gestalten. Eine wirklich sehr gute Leistung, die leider nicht ganz belohnt wurde.
 
Fazit: Alle Spielerinnen waren auf den Punkt fokussiert, konzentriert und bereit alles zu geben. Sicher ist die Enttäuschung sehr groß, doch können die Spielerinnen sehr stolz auf ihre erbrachte Leistung sein. Der Mix aus „Jung“ und „Alt“ hat in dieser Saison hervorragend geklappt und die Teilnahme an der Qualifikation war eine besondere Draufgabe.
 
Ein herzliches Dankeschön an die Sportunion Nibelungengau im Besonderen unserem Präsidenten Robert C. Rausch, der uns die finanziellen Mittel für dieses Wochenende zur Verfügung stellte bzw. sponsorte und uns natürlich fest die Daumen drückte.

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